Anleitung zur Einrichtung eines Google Merchant Center Kontos und zur Verknüpfung eines Shopware Produkt-Feeds

Einleitung
Das Google Merchant Center ist ein zentrales Werkzeug für jeden Onlinehändler, der seine Produkte auf Google präsentieren möchte.1 Es dient als Schnittstelle zwischen Ihrem Online-Shop und Google, um Ihre Produktinformationen für verschiedene Google-Plattformen wie Google Shopping, Google Maps und YouTube bereitzustellen.1 Durch die Nutzung des Google Merchant Centers können Sie Millionen von potenziellen Käufern erreichen, Ihre Online-Präsenz signifikant steigern und sowohl kostenlose als auch bezahlte Anzeigen für Ihre Produkte schalten.1 Ein eigenes Google Merchant Center Konto ist somit unerlässlich, um Ihre Produkte erfolgreich auf diesen vielfältigen Google-Diensten zu listen. Diese ausführliche Anleitung führt Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess der Erstellung eines solchen Kontos und der anschließenden Verknüpfung Ihres bestehenden Produkt-Feeds.
Schritt 1: Erstellung eines Google Merchant Center Kontos
Der erste Schritt zur Nutzung des Google Merchant Centers ist die Erstellung eines eigenen Kontos.
Die offizielle Google Merchant Center Webseite finden
Um mit der Kontoerstellung zu beginnen, rufen Sie die offizielle Google Merchant Center Anmeldeseite unter merchants.google.com auf.1 Alternativ können Sie auch über die Google Retail Seite unter www.google.com/retail/how-google-merchant-center-works/ zum Merchant Center gelangen.3 Für die Anmeldung benötigen Sie eine gültige Google-Konto-E-Mail-Adresse und das dazugehörige Passwort.1 Es ist wichtig zu beachten, dass jede Google-Konto-E-Mail-Adresse nur zur Erstellung eines einzigen Merchant Center-Kontos verwendet werden kann.1 Sollten Sie bereits ein Merchant Center-Konto mit Ihrer aktuellen E-Mail-Adresse besitzen und ein weiteres Konto benötigen, müssen Sie eine andere E-Mail-Adresse verwenden.
Den Prozess zur Kontoerstellung starten
Nachdem Sie die Google Merchant Center Webseite aufgerufen haben, klicken Sie auf die Schaltfläche „Konto erstellen“.4 Folgen Sie anschließend den Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Anmeldeprozess abzuschließen.4 Dieser Prozess beinhaltet in der Regel die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen von Google.5 Im Rahmen der ersten Schritte werden Sie möglicherweise auch gefragt, ob Ihr Geschäft primär online, in einem physischen Ladengeschäft oder in beiden Formen existiert.1 Diese Angabe ist relevant für die spätere Nutzung verschiedener Funktionen innerhalb des Merchant Centers.
Schritt 2: Ausfüllen der erforderlichen Geschäftsinformationen
Nachdem Sie Ihr Konto erstellt haben, müssen Sie grundlegende Informationen zu Ihrem Unternehmen angeben.
Eingabe des Geschäftsnamens
Der Geschäftsname, den Sie hier eingeben, sollte der Markenname Ihres Geschäfts sein, so wie er Ihren Kunden angezeigt werden soll.6 Dieser Name muss nicht zwingend mit Ihrem offiziellen Firmennamen übereinstimmen.6 Bei der Wahl des Geschäftsnamens sollten Sie jedoch einige wichtige Richtlinien beachten: Der Name sollte kurz und prägnant sein und Ihr Geschäft oder Ihre Webseite treffend repräsentieren.8 Vermeiden Sie Zusätze wie „Inc.“ oder „GmbH“, jegliche Form von Werbetexten sowie unnötige Sonderzeichen oder Emojis.8 Auch persönliche Informationen oder beleidigende Sprache sind nicht zulässig.8 Es wird empfohlen, den Geschäftsnamen auf unter 25 Zeichen zu beschränken.9 Beachten Sie, dass bei Verstößen gegen diese Richtlinien anstelle Ihres Geschäftsnamens möglicherweise Ihre Website-URL angezeigt wird.8
Auswahl des Landes und der Zeitzone
Das Land Ihres Geschäfts wird basierend auf der von Ihnen angegebenen Geschäftsadresse ausgewählt.1 Es ist äußerst wichtig zu beachten, dass das während der Kontoerstellung ausgewählte Land später nicht mehr geändert werden kann.1 Die Zeitzone für Ihr Merchant Center-Konto wird automatisch auf Grundlage des von Ihnen unter „Geschäftsadresse“ ausgewählten Landes oder der Region festgelegt.1 Wenn Sie Subkonten verwalten und dort keine spezifische Zeitzone angeben, übernehmen diese automatisch die Zeitzoneneinstellung des übergeordneten Hauptkontos.1
Weitere benötigte Geschäftsinformationen
Neben dem Geschäftsnamen, dem Land und der Zeitzone müssen Sie weitere wichtige Informationen zu Ihrem Unternehmen angeben 6:
- Die vollständige Geschäftsadresse, einschließlich des Ortes, an dem sich der Hauptsitz Ihres Unternehmens befindet.
- Eine gültige Telefonnummer mit der entsprechenden Ländervorwahl. Google verwendet diese Nummer zur Überprüfung Ihrer Inhaberschaft, sie wird Ihren Kunden jedoch nicht angezeigt.
- Die URL Ihrer Kontaktseite oder einer anderen Seite auf Ihrer Website, die aktuelle Kontaktinformationen für Ihren Kundenservice enthält.
- Eine gültige E-Mail-Adresse, über die Ihr Kundenservice erreichbar ist.
- Falls zutreffend, Ihre koreanische Unternehmensregistrierungsnummer im Format „XXX-XX-XXXXX“.
- Eine Bestätigung, ob Ihre Website Inhalte für Erwachsene im Sinne der Google-Richtlinien anbietet.
Die Richtigkeit und korrekte Formatierung all dieser Geschäftsinformationen ist von entscheidender Bedeutung für die erfolgreiche Verifizierung Ihres Kontos und die reibungslose Kommunikation mit Ihren Kunden.10 Fehlerhafte oder unvollständige Angaben können zu Warnungen, Ablehnungen Ihrer Produkte oder sogar zur Sperrung Ihres gesamten Merchant Center-Kontos führen.10
Schritt 3: Verifizierung und Beanspruchung der Webseite
Um Ihr Google Merchant Center Konto mit Ihrer Webseite zu verknüpfen, müssen Sie Ihre Webseite sowohl verifizieren als auch beanspruchen.4
Was bedeutet Verifizierung und Beanspruchung?
Die Verifizierung dient dazu, Google zu bestätigen, dass Sie tatsächlich der Inhaber der angegebenen Webseite sind.4 Dies geschieht durch den Nachweis Ihrer Kontrolle über die Inhalte der Webseite. Die Beanspruchung hingegen verknüpft die erfolgreich verifizierte Webseite exklusiv mit Ihrem spezifischen Merchant Center Konto.4 Dadurch wird sichergestellt, dass keine andere Person oder kein anderes Konto diese Webseite für das Merchant Center verwenden kann.
Überblick über die verschiedenen Verifizierungsmethoden
Google bietet verschiedene Methoden an, um Ihre Webseite zu verifizieren. Die Wahl der Methode hängt von Ihren technischen Möglichkeiten und der Konfiguration Ihrer Webseite ab 4:
- HTML-Tag: Sie fügen ein von Google bereitgestelltes Meta-Tag in den
<head>-Bereich Ihrer Homepage ein. - HTML-Datei: Sie laden eine von Google bereitgestellte HTML-Datei in das Root-Verzeichnis Ihres Webservers hoch.
- Google Analytics: Wenn Sie Google Analytics bereits auf Ihrer Webseite verwenden und mit demselben Google-Konto verknüpft haben, können Sie Ihre Webseite darüber verifizieren.
- Google Tag Manager: Ähnlich wie bei Google Analytics können Sie Ihre Webseite verifizieren, wenn Sie Google Tag Manager bereits nutzen und Administratorzugriff haben.
- E-Mail-Verifizierung: Google sendet einen Verifizierungscode an eine mit Ihrer Webseite verknüpfte E-Mail-Adresse.
- Verifizierung über E-Commerce-Plattformen: Für Nutzer bestimmter E-Commerce-Plattformen wie Shopify bietet Google möglicherweise spezifische, vereinfachte Verifizierungsprozesse an.
Detaillierte Schritte für jede Verifizierungsmethode
Hier sind die detaillierten Schritte für jede der oben genannten Verifizierungsmethoden 4:
Methode 1: HTML-Tag
- Kopieren Sie das von Google bereitgestellte HTML-Code-Snippet.
- Fügen Sie dieses Tag in den
<head>-Bereich Ihrer Homepage (der Indexseite Ihrer Website) ein, direkt vor dem schließenden</head>-Tag. - Speichern Sie die Änderungen an Ihrer Homepage.
- Klicken Sie im Google Merchant Center im Bereich „Website“ auf die Schaltfläche „Website überprüfen“.
Methode 2: HTML-Datei
- Laden Sie die von Google bereitgestellte HTML-Datei herunter.
- Verwenden Sie ein FTP-Programm oder das Dateimanagement-Tool Ihres Webhosting-Anbieters, um die Datei in das Root-Verzeichnis Ihres Webservers hochzuladen. Stellen Sie sicher, dass die Datei direkt über Ihre Domain (z. B.
ihre-domain.de/ihre-verifizierungsdatei.html) erreichbar ist. - Klicken Sie im Google Merchant Center im Bereich „Website“ auf die Schaltfläche „Website überprüfen“.
Methode 3: Google Analytics
- Stellen Sie sicher, dass Sie mit demselben Google-Konto im Merchant Center angemeldet sind, das auch Administratorzugriff auf Ihr Google Analytics-Konto für die zu verifizierende Webseite hat.
- Klicken Sie im Google Merchant Center im Bereich „Website“ auf die Schaltfläche „Website überprüfen“ und wählen Sie die Option „Google Analytics“.
Methode 4: Google Tag Manager
- Vergewissern Sie sich, dass Sie mit demselben Google-Konto im Merchant Center angemeldet sind, das auch Administratorzugriff auf Ihr Google Tag Manager-Konto für die zu verifizierende Webseite hat.
- Klicken Sie im Google Merchant Center im Bereich „Website“ auf die Schaltfläche „Website überprüfen“ und wählen Sie die Option „Google Tag Manager“.
Methode 5: E-Mail-Verifizierung
- Überprüfen Sie die im Google Merchant Center hinterlegte primäre E-Mail-Adresse für Ihre Domain. Google sendet an diese Adresse einen Verifizierungscode.
- Folgen Sie den Anweisungen in der E-Mail, um die Verifizierung abzuschließen. Dies beinhaltet in der Regel das Klicken auf einen Link oder die Eingabe eines Codes im Merchant Center.
Methode 6: Verifizierung über E-Commerce-Plattformen
- Wählen Sie im Google Merchant Center Ihre E-Commerce-Plattform aus der Liste der verfügbaren Optionen.
- Folgen Sie den spezifischen Anweisungen, die Google für Ihre ausgewählte Plattform bereitstellt. Dies kann beispielsweise die Installation einer bestimmten App oder die Eingabe von Anmeldedaten Ihrer Plattform im Merchant Center umfassen.
Nachdem Sie Ihre Webseite erfolgreich verifiziert haben, wird die Schaltfläche „Beanspruchen“ aktiviert. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Ihre verifizierte Webseite mit Ihrem Google Merchant Center Konto zu verknüpfen.
| Methode | Beschreibung | Technische Anforderungen |
| HTML-Tag | Einfügen eines Meta-Tags in den <head>-Bereich der Homepage. |
Zugriff auf den Quellcode der Homepage. |
| HTML-Datei | Hochladen einer von Google bereitgestellten HTML-Datei in das Root-Verzeichnis des Servers. | FTP-Zugriff oder Zugriff auf das Dateimanagement des Webhosters. |
| Google Analytics | Verifizierung über ein bereits verknüpftes Google Analytics-Konto mit Administratorzugriff. | Administratorzugriff auf das Google Analytics-Konto, das mit der Webseite verknüpft ist, und Verwendung desselben Google-Kontos für Merchant Center. |
| Google Tag Manager | Verifizierung über ein bereits verknüpftes Google Tag Manager-Konto mit Administratorzugriff. | Administratorzugriff auf das Google Tag Manager-Konto, das mit der Webseite verknüpft ist, und Verwendung desselben Google-Kontos für Merchant Center. |
| E-Mail-Verifizierung | Google sendet einen Verifizierungscode an eine mit der Domain verknüpfte E-Mail-Adresse. | Zugriff auf das E-Mail-Postfach der relevanten E-Mail-Adresse. |
| E-Commerce-Plattform | Spezifische Verifizierungsschritte, die von der jeweiligen Plattform angeboten werden (z.B. Shopify). | Abhängig von der Plattform; erfordert in der Regel die Installation einer App oder die Eingabe von Anmeldedaten. |
Schritt 4: Hinzufügen und Verknüpfen des Produkt-Feeds
Nachdem Ihr Konto eingerichtet und Ihre Webseite verifiziert wurde, können Sie Ihren Produkt-Feed mit dem Google Merchant Center verknüpfen.
Navigation zum Bereich „Produkte“ und „Feeds“
Um einen neuen Feed hinzuzufügen, navigieren Sie im Google Merchant Center zunächst zum Bereich „Produkte“ im linken Navigationsmenü.11 Klicken Sie anschließend auf den Unterpunkt „Feeds“.11
Auswahl der Option zum Hinzufügen eines neuen Feeds
Auf der Seite „Feeds“ finden Sie in der Regel eine Schaltfläche mit der Aufschrift „Neuer Feed“ oder ein blaues Plus-Symbol. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um den Prozess zum Hinzufügen eines neuen Feeds zu starten.11
Auswahl der Methode „Feed-URL“
Im nächsten Schritt werden Sie nach der Methode gefragt, wie Sie Ihren Feed hochladen möchten. Da Sie bereits über eine Produkt-Feed-URL verfügen, wählen Sie die Option „Geplanter Abruf“ (Scheduled Fetch) oder eine ähnliche Bezeichnung, die darauf hindeutet, dass Google den Feed regelmäßig von einer angegebenen URL abrufen soll.11
Eingabe und Verknüpfung der bereitgestellten Produkt-Feed-URL
In dem dafür vorgesehenen Feld mit der Bezeichnung „Feed-URL“ oder ähnlich geben Sie die Produkt-Feed-URL ein, die Ihnen bereits vorliegt.11 Achten Sie darauf, dass die URL exakt und ohne Tippfehler eingegeben wird.12 Stellen Sie außerdem sicher, dass der Feed unter dieser URL im richtigen Format verfügbar ist. Google unterstützt verschiedene Formate wie XML, CSV und TXT.11 Beachten Sie, dass der Dateiname, nach dem Google möglicherweise fragt, ein interner Name für Ihren Feed im Merchant Center ist und nicht mit der eigentlichen URL Ihres Feeds verwechselt werden sollte.11
Konfiguration der Feed-Einstellungen
Nachdem Sie die Feed-URL eingegeben haben, müssen Sie einige weitere Einstellungen für Ihren Feed konfigurieren 11:
- Name: Geben Sie Ihrem Feed einen aussagekräftigen Namen, damit Sie ihn später leicht identifizieren können.
- Zielland und Sprache: Wählen Sie das Land und die Sprache aus, für die Ihre Produkte bestimmt sind. Diese Informationen sind entscheidend für die korrekte Ausrichtung Ihrer Anzeigen und kostenlosen Einträge.
- Abrufhäufigkeit: Legen Sie fest, wie oft Google Ihren Feed von der angegebenen URL abrufen soll. Die Häufigkeit sollte davon abhängen, wie oft sich Ihre Produktdaten ändern. Bei häufigen Änderungen empfiehlt sich eine tägliche oder sogar stündliche Aktualisierung.
- Abrufzeit: Wählen Sie die Uhrzeit aus, zu der Google den Feed abrufen soll. Berücksichtigen Sie dabei, wann Ihre Produktdaten in der Regel aktualisiert werden.
- Zeitzone: Stellen Sie die Zeitzone ein, die für die von Ihnen gewählte Abrufzeit relevant ist. In vielen Fällen wird die Zeitzone automatisch basierend auf dem ausgewählten Zielland vorgeschlagen.
- Anmeldedaten (optional): Falls Ihr Produkt-Feed durch eine Benutzername- und Passwort-Kombination geschützt ist, müssen Sie diese Anmeldedaten hier angeben, damit Google auf den Feed zugreifen kann.
Nachdem Sie alle erforderlichen Einstellungen vorgenommen haben, speichern Sie die Konfiguration Ihres Feeds. Google wird nun versuchen, den Feed von der angegebenen URL abzurufen.
Schritt 5: Überprüfung des Feeds auf Fehler und Warnungen
Nachdem Sie Ihren Produkt-Feed verknüpft haben, ist es wichtig, ihn auf mögliche Fehler und Warnungen zu überprüfen. Dies hilft Ihnen sicherzustellen, dass Ihre Produkte korrekt auf Google angezeigt werden.
Zugriff auf die „Diagnose“-Seite im Google Merchant Center
Um Ihren Feed zu überprüfen, navigieren Sie im Google Merchant Center erneut zum Bereich „Produkte“ im linken Menü.17 Klicken Sie anschließend auf den Tab „Diagnose“.17
Interpretation von Fehlern und Warnungen
Auf der „Diagnose“-Seite werden Ihnen verschiedene Informationen zum Status Ihrer Produkte und Ihres Feeds angezeigt. Achten Sie besonders auf die Abschnitte zu Fehlern und Warnungen.19
- Fehler sind schwerwiegende Probleme, die verhindern, dass Ihre Produkte auf Google angezeigt werden.19 Diese Fehler müssen unbedingt behoben werden, damit Ihre Produkte wieder sichtbar werden.
- Warnungen deuten auf potenzielle Probleme hin, die die Leistung Ihrer Anzeigen beeinträchtigen können.17 Obwohl Produkte mit Warnungen möglicherweise weiterhin angezeigt werden, ist es ratsam, auch diese zu überprüfen und zu beheben, um eine optimale Performance zu gewährleisten.
Wo und wie man detaillierte Fehlerinformationen findet
Die „Diagnose“-Seite bietet eine detaillierte Übersicht über alle Fehler und Warnungen, die in Ihrem Konto, Ihren Feeds oder einzelnen Artikeln gefunden wurden.19 Sie können die Probleme nach Schweregrad und betroffenen Produkten filtern.
Unter dem Tab „Überprüfung erforderlich“ (manchmal auch „Handlungsbedarf“ genannt) finden Sie eine Liste aller Produkte, bei denen ein Problem vorliegt und Handlungsbedarf besteht.17 Für jeden Fehler oder jede Warnung wird in der Regel eine kurze Beschreibung des Problems sowie ein Link zu weiteren Informationen und Anweisungen zur Behebung angezeigt.17 Oft haben Sie auch die Möglichkeit, eine Liste der betroffenen Artikel im CSV-Format herunterzuladen, um die Fehler außerhalb des Merchant Centers zu bearbeiten und anschließend wieder hochzuladen.17
Es ist ratsam, die „Diagnose“-Seite regelmäßig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass Ihr Feed fehlerfrei ist und Ihre Produkte optimal auf Google präsentiert werden.19
Schritt 6: Fehlerbehebung bei häufig auftretenden Problemen
Bei der Einrichtung eines Google Merchant Center Kontos und der Verknüpfung eines Produkt-Feeds können verschiedene Probleme auftreten. Hier sind einige häufige Probleme und mögliche Lösungen:
Probleme bei der Kontoerstellung und Anmeldung
- Falsche Google-Konto-Anmeldedaten: Stellen Sie sicher, dass Sie die korrekte E-Mail-Adresse und das richtige Passwort für Ihr Google-Konto verwenden.1
- Verwendung einer bereits verwendeten E-Mail-Adresse: Eine einzelne Google-Konto-E-Mail-Adresse kann nur für ein Merchant Center-Konto verwendet werden.1 Wenn Sie ein weiteres Konto benötigen, verwenden Sie eine andere E-Mail-Adresse.
- Unvollständige oder ungenaue Geschäftsinformationen: Überprüfen Sie alle eingegebenen Geschäftsinformationen auf Richtigkeit und Vollständigkeit.1
- Fehlende Administratorrechte: Stellen Sie sicher, dass das verwendete Google-Konto über Administratorrechte für das Merchant Center verfügt.1
- Lösung: Versuchen Sie gegebenenfalls, ein neues Google-Konto zu erstellen, um Probleme im Zusammenhang mit bestehenden Konten auszuschließen.1
Probleme bei der Website-Verifizierung und Beanspruchung
- Falsches Einfügen des HTML-Tags oder Hochladen der HTML-Datei: Überprüfen Sie sorgfältig, ob Sie den HTML-Tag korrekt im
<head>-Bereich Ihrer Homepage platziert oder die HTML-Datei in das Root-Verzeichnis Ihres Servers hochgeladen haben.4 - Probleme mit Berechtigungen: Stellen Sie sicher, dass Ihr Google-Konto die erforderlichen Berechtigungen für Google Analytics oder Google Tag Manager besitzt, falls Sie diese Methoden zur Verifizierung verwenden.4
- Website nicht erreichbar oder fehlerhaft: Vergewissern Sie sich, dass Ihre Website online und funktionsfähig ist und keine Fehler (z. B. 404-Fehler) aufweist.17
- Fehlendes oder ungültiges SSL-Zertifikat: Eine sichere Verbindung (HTTPS) ist in der Regel erforderlich.7 Stellen Sie sicher, dass Ihre Website über ein gültiges SSL-Zertifikat verfügt.
- Lösung: Überprüfen Sie die Implementierung der gewählten Verifizierungsmethode sorgfältig und stellen Sie sicher, dass Ihre Website ordnungsgemäß funktioniert. Konsultieren Sie gegebenenfalls die Dokumentation Ihrer E-Commerce-Plattform oder Ihres Webhosting-Anbieters.
Probleme beim Hinzufügen und Verknüpfen des Produkt-Feeds
- Falsche Feed-URL: Überprüfen Sie die eingegebene Feed-URL auf Tippfehler oder andere Ungenauigkeiten.19
- Nicht unterstütztes Feed-Format: Stellen Sie sicher, dass Ihr Feed im einem von Google unterstützten Format (XML, CSV, TXT) vorliegt.11
- Feed-URL nicht öffentlich zugänglich: Der Feed muss über die angegebene URL öffentlich erreichbar sein. Stellen Sie sicher, dass keine Zugangsdaten erforderlich sind oder dass Sie diese im Merchant Center korrekt hinterlegt haben.12
- Probleme mit Abrufeinstellungen: Überprüfen Sie die von Ihnen konfigurierte Abrufhäufigkeit und -zeit.12 Stellen Sie sicher, dass Ihr Server die Abrufe durch Google nicht blockiert.
- Lösung: Überprüfen Sie die Feed-URL, das Feed-Format und die Zugänglichkeit des Feeds. Testen Sie die URL in einem Webbrowser, um sicherzustellen, dass der Feed korrekt angezeigt wird.
Häufige Feed-Fehler und deren Lösungen
- Fehlende erforderliche Attribute: Stellen Sie sicher, dass Ihr Feed alle obligatorischen Produktattribute wie ID, Titel, Beschreibung, Link, Bildlink, Preis und Verfügbarkeit enthält.18
- Falsche Formatierung von Attributen: Überprüfen Sie, ob die Daten in Ihren Attributen gemäß den Google-Spezifikationen formatiert sind (z. B. Preisformat, Datumsformat).18
- Nicht übereinstimmende Informationen: Stellen Sie sicher, dass die Informationen in Ihrem Feed (insbesondere Preis und Verfügbarkeit) mit den Angaben auf den entsprechenden Produktseiten Ihrer Website übereinstimmen.17 Aktivieren Sie gegebenenfalls die automatischen Artikelupdates im Merchant Center.17
- Probleme mit eindeutigen Produktkennzeichnungen (GTIN, MPN, Marke): Stellen Sie sicher, dass Sie korrekte und gültige GTINs (Global Trade Item Numbers) und MPNs (Manufacturer Part Numbers) angeben, falls diese für Ihre Produkte erforderlich sind.22 Die Marke ist ebenfalls ein wichtiges Attribut.
- Bildprobleme: Ihre Produktbilder müssen bestimmte Anforderungen hinsichtlich Größe, Qualität und Inhalt erfüllen. Sie dürfen beispielsweise keine Werbeaufschriften oder Wasserzeichen enthalten.18 Aktivieren Sie gegebenenfalls die automatischen Bildverbesserungen im Merchant Center.17
- Fehlende oder falsche Versand- und Steuerinformationen: Richten Sie Ihre Versand- und Steuereinstellungen im Google Merchant Center ein oder stellen Sie sicher, dass diese Informationen korrekt in Ihrem Produkt-Feed enthalten sind.17
- Lösung: Nutzen Sie die „Diagnose“-Seite im Google Merchant Center, um detaillierte Informationen zu spezifischen Fehlern und Warnungen zu erhalten und die dort bereitgestellten Anweisungen zur Fehlerbehebung zu befolgen.
| Fehler | Beschreibung | Mögliche Lösungen |
| Fehlendes erforderliches Attribut | Ein oder mehrere obligatorische Produktattribute fehlen im Feed. | Stellen Sie sicher, dass alle erforderlichen Attribute (ID, Titel, etc.) im Feed vorhanden sind und korrekt befüllt wurden. Überprüfen Sie die Google Merchant Center-Spezifikationen für die erforderlichen Attribute. |
| Falsche Formatierung von Attributen | Die Daten in einem oder mehreren Attributen entsprechen nicht dem erwarteten Format. | Überprüfen Sie die Formatierungsrichtlinien für Preise, Datumsangaben, URLs usw. Stellen Sie sicher, dass die richtigen Trennzeichen und Formate verwendet werden. |
| Nicht übereinstimmende Informationen zwischen Feed und Website | Preis oder Verfügbarkeit im Feed stimmen nicht mit den Angaben auf der Produkt-Landingpage überein. | Stellen Sie sicher, dass Ihre Feed-Daten regelmäßig mit Ihrer Website synchronisiert werden. Aktivieren Sie die automatischen Artikelupdates im Google Merchant Center, um Diskrepanzen zu reduzieren. |
| Probleme mit eindeutigen Produktkennzeichnungen (GTIN, MPN) | GTIN oder MPN fehlen oder sind ungültig. | Stellen Sie sicher, dass Sie korrekte und gültige GTINs und MPNs (falls zutreffend) für Ihre Produkte angeben. Überprüfen Sie die Google-Richtlinien für eindeutige Produktkennzeichnungen. |
| Bildprobleme | Bilder entsprechen nicht den Anforderungen (Größe, Qualität, Werbeaufschriften). | Stellen Sie sicher, dass Ihre Produktbilder die Mindestanforderungen an Größe und Qualität erfüllen und keine Werbeaufschriften, Logos oder Wasserzeichen enthalten. Aktivieren Sie ggf. die automatischen Bildverbesserungen. |
| Fehlende oder falsche Versand- und Steuerinformationen | Versandkosten oder Steuerinformationen fehlen oder sind nicht korrekt konfiguriert. | Richten Sie Ihre Versand- und Steuereinstellungen direkt im Google Merchant Center ein oder stellen Sie sicher, dass diese Informationen korrekt in Ihrem Feed enthalten sind. Überprüfen Sie die Google-Anforderungen für Versand und Steuern. |
| Falsche Feed-URL | Die im Merchant Center hinterlegte Feed-URL ist falsch oder nicht erreichbar. | Überprüfen Sie die Feed-URL auf Tippfehler und stellen Sie sicher, dass die URL korrekt ist und der Feed öffentlich zugänglich ist. |
Fazit
Die Einrichtung eines Google Merchant Center Kontos und die Verknüpfung Ihres Produkt-Feeds über eine URL ist ein entscheidender Schritt, um Ihre Produkte einem breiten Publikum auf Google zugänglich zu machen. Diese Anleitung hat Ihnen die notwendigen Schritte detailliert erläutert, von der Erstellung des Kontos über die Eingabe der Geschäftsinformationen und die Verifizierung Ihrer Webseite bis hin zum Hinzufügen und Überprüfen Ihres Produkt-Feeds.
Es ist von größter Bedeutung, dass Sie bei jedem Schritt sorgfältig vorgehen und sicherstellen, dass alle Informationen korrekt und gemäß den Richtlinien von Google angegeben werden. Achten Sie besonders auf die Wahl des Landes, da diese Einstellung später nicht mehr geändert werden kann. Die korrekte Verifizierung Ihrer Webseite ist unerlässlich, um Ihr Konto mit Ihrer Domain zu verknüpfen.
Nachdem Sie Ihren Produkt-Feed verknüpft haben, ist die regelmäßige Überprüfung der „Diagnose“-Seite im Google Merchant Center unerlässlich. Hier werden Ihnen Fehler und Warnungen angezeigt, die Sie umgehend beheben sollten, um die optimale Leistung Ihrer Anzeigen und kostenlosen Einträge zu gewährleisten.
Sollten Sie während des Prozesses auf Probleme stoßen, zögern Sie nicht, die umfangreichen Hilfe- und Support-Ressourcen von Google Merchant Center zu nutzen. Dort finden Sie detaillierte Informationen zu spezifischen Fehlern und deren Behebung.
Mit dieser ausführlichen Anleitung und etwas Geduld sind Sie bestens gerüstet, um Ihr Google Merchant Center Konto erfolgreich einzurichten und Ihren Produkt-Feed zu verknüpfen, um so Ihre Produkte Millionen potenzieller Kunden auf Google zu präsentieren.